tarot

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Der Tod

wenn man nicht schlafen kann, sollte man reisen. nach meiner ja eher erfolglosen reise in die "teufel" - karte des tarot hatte ich mir den "tod" vorgenommen, im crowley-tarot als schwarzes skelett dargestellt, welches dabei ist, eine art takelage mit seiner sense zu durchtrennen.

als ich die karte, eine art wüstenlandschaft, betrat, sprang mich eher dieser tod an:
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nachde ich ihm erklärte, das ich keineswegs vorhabe, ihm etwas zu tun, sondern ich mich nur unterhalten wolle, erklärte er mir, er sei menschen gegenüber immer misstrauisch - immer wieder versuchten menschen, gegen ihn vorzugehen. was natürlich völlig unsinnig sei, er wolle ja nur unser bestes, im großen und ganzen. dann zeigte er mir den "baum der menschen":

der baum ist ein großes gestrüpp, irgendwie fraktal, der mitten in der wüste wächst. er blüht an allen möglichen stellen in den verschiedensten farben, ist aber auch irgendwie unheimlich. in etwa so, wie wenn H.R.Giger versuchen würde, einen englischen garten zu malen, oder einen rosenbusch.

Tod erklärte, er müsse ja schliesslich darauf achten, das der "baum der menschen" gut wachse. einige äste musse man daher immer entfernen, wie bei einem bonsai. größere äste lege er zum trocknen in die wüste.

"komm, wir gehen geschichtsknochen suchen", sprach er zu mir.

"geschichtsknochen?"

"na ja, größere, dickere äste, die ich abschneiden musste, den zweiten weltkrieg oder die französische revolution, beispielsweise. schau, da hinten, der große, bleiche stock, der immernoch amerika abstützt, das ist die französische revolution. ich schneide äste ab, wenn sie zu viel platz einnehmen. und hebe sie auf, um andere äste zu stützen - das hast du bestimmt schon mal bei apfelbäumen gesehen"

"und was ist mit den pyramiden? wo kommen die her?" - ich hatte beim knochensuchen pyramiden hinter einer düne gesehen.

"ich weiss nicht - manchmal, wenn ich einen ast zu lange nicht abschneide, tauchen hier diese gebäude auf. es gibt auch maja-pyramiden, das taj mahal.... große begräbnisstätten. aber ich gehe nie dorthin, ich muss den baum schneiden und giessen"

ich gehe also zu den pyramiden, alte ägypter sitzen davor, mit leeren augen und leeren essensschalen. sie starren apathisch ins die landschaft, bemerken mich kaum, obwohl ich viel mehr (oder weniger? ich weiss nicht, die ägypter sind irgendwie "unscharf") substanz habe. mir kommt es so vor, als würden sie sich langweilen....einer bietet mir einen apfel an. aber er hat schlangenaugen - ich lehne ab, man speisst nicht in der unterwelt.

Freitag, 5. September 2008

AC/DC

haben ja eine neue platte rausgebracht. das ist jetzt gerade ärgerlich, weil ich denke, deswegen ist beim "teufel" gerade der anschluss besetzt.

wie ich darauf komme? ich bereise doch die großen arkanen, und der teufel wäre in letzter zeit drangewesen. normalerweise ist es kein problem für mich, eine karte zu betreten - aber immer wenn ich die "teufel" - karte bereisen will, lande ich in labyrinthen, verlaufe mich im wald oder finde mich auf einem fahrrad in den angrenzenden hügeln wieder.

nunja - muss der teufel halt warten. oder, ich.

vielleicht bedeutets ja auch was, so in der art "der teufel schickt dich auf irrwege". ich ruf´ trotzdem nochmal an.

Sonntag, 17. August 2008

Die Sonne

ich sehe eine saftige grüne Wiese, Bäume die Früchte tragen, einen kleinen Teich. Die Sonne scheint, Menschen laufen herum und gehen in paradiesischer Nacktheit ihren jeweiligen Beschäftigungen nach.

Sie Hier
venus ist ebenfalls anwesend. Die Welt ist perfekt, es ist alles in Ordnung. Neugierig macht nur die Mauer, die einen Teil des Gartens abtrennt. Aber so neugierig ist man nicht, man kennt die Geschichte mit dem Apfel ja inzwischen.











Sonntag, 2. März 2008

Stern


Tarot – „Der Stern“
Ich stehe am Rande meiner Treppe nach oben, aber meine Gedanken sind durch Gequatsche in meinem Kopf verwirrt. Es ist das übliche – die schwachsinnigen Gedanken, die einem ab-und-zu die Laune am Meditieren verderben. Inzwischen bin ich ja soweit, das ich solche Sachen mittels Visualisieren eines „bannenden Pentagrammzuges“ eben bannen kann. Klarheit tritt ein, ich bin wieder auf mich fokussiert. Langsam steige ich die Treppe hinauf, und will meine übliche Runde bei den Elementaltären drehen. Seltsamerweise ist alles um mich herum weder Tag noch Nacht, sondern eine graue Morgendämmerung. Muss wohl ein Mittschleppsel aus der Realwelt sein. Denke ich mir. Ich beginne also meine Runde zu drehen, und mich auf die „Stern“-Karte zu konzentrieren, sie mir ins Gedächtnis zu rufen.

Irgendwann stelle ich fest, das ausnahmsweise ich mal nicht ein Beobachter des Kartenszenarios bin, also jemand, der in die Karte „eintritt“, sondern der „Stern“ selbst – eine art leuchtende Frau. Was mich ziemlich überrascht, ich war, glaube ich, weder in Träumen noch in Trancen jemals eine Frau.

Ich schwebe durch das Universum, rühre mit meinen Fingern in den Sternen, so das Spiralgalaxien entstehen. Forme andere zu Kugelwolken, lasse Sterne wie Seifenblasen als Supernovae zerplatzen. Dann falle ich zurück.

....

Noumenophia, die Frau mit der Schlange ist da. Sie beobachtet mich, ich fühle mich irgendwie sexuell-physisch bedroht und gleichzeitg erregt.

....

Ich irre durch Hausgänge, ein Haus auf einem Berg. Es ist die Burg, in der ich bei der „Mond“ - Reise, damals als ich selbst, war. Es wird kalt. Ich weiß, irgendwo ist der Kamin, und ich kann mich hinter ihm, in der Tür mit der 17, verstecken.

Ich finde das Kaminzimmer, es ist immer noch kalt. Holzscheite liegen herum, ich weiß, ich könnte sie mit dem Sternenfeuer entzünden - das würde jedoch die ganze Burg zerstören. Die Holzscheite sind schwer, und ich bin nicht wirklich materiell, sondern kann die Scheite kaum fassen mit meinen Geisterfingern. Ich kann sie auch nicht im Kamin entzünden – dann kann ich mich ja nicht mehr hinter der Klappe verstecken. Ausserdem könnte man das Feuer und den Rauch sehen.

Dann irgendwann, falle ich zurück in mein Bett.

Samstag, 16. Februar 2008

Das AEON / Tarot

heute habe ich "Das Aeon" bereist. nunja, eher unfreiwillig, das heisst, ich habe keinen "tranceeinstieg" oder sowas gewählt., sondern bin direckt in ein traumbild geraten.

der himmel, die sterne haben die gestalt einer frau, ein kind nimmt mich an der hand.

"komm, es ist garnicht so schlimm"

"was ist nicht schlimm?"
frage ich noch, da stehe ich schon vor einem thron. eine übergroße anubis-gestalt sitzt darauf und sieht mich an.

plötzlich wechselt die perspektive, und ich sehe mich aus den augen des anubis.

das wars auch schon. ich hatte mich vorher noch nie (soweit ich weiss) selbst im traum gesehen, insofern war das schon außergewöhnlich.

eine tolle interpretation habe ich noch nicht, nur eine idee und frage:

frage:

auf der crowley-karte ist es horus, der auf dem thron sitzt, nicht anubis. was bedeutet das für mich?

idee:

die karte heisst ja (nicht bei crowley) "das gericht". beurteile ich mich also selbst, wenn ich (als anubis) mich selbst ansehe? heisst das irgendwas?

vielleicht sollte ich mich selbst nicht so sehr vor meinem eigenen urteil fürchten, wie das kind sagt. ich weiss es noch nicht.

Sonntag, 30. Dezember 2007

...

wegen zu "nach yesod":

erstmal - das kann man mir nun glauben oder sein lassen - ich hatte bis vor den kartenerkundungen NICHTS mit schlangen am hut. keine einzige schlange. ok, vielleicht eine, und als alter okkultist wusste ich auch das der ourouboros (eine schlange oder ein drache, die sich in den schwanz beisst) IRGENDEIN alchemistisches symbol ist. so, nun erkund ich die karten, (nach yesod und hier und hier, aber auch schon vorher, hier) und überall laufen mir die mädels mit den schlangen hinterher.

aber, soweit, so gut. überrascht haben mich nun folgende anmerkungen:

wikipediaquotes:

ourouboros deutsch
ourouboros englisch

ophion english
und die eurynome

so, soweit als infos vorweg. wie gesagt, NICHTS ausser das der ouroboros etwas alchemistisches ist, war mir bekennt. aber, daher, auch noch ein eigener text von mir:

der ourouboros/ophion, hat sich mir als das "ewig veränderliche" vorgestellt. das passt auch zu meinen funden, die ewige wiederkehr, die unendlichkeit, und die wandlungsprozesse an sich. auch als "grenze der welt", wo er sich mit der midgartschlange überschneidet. ausserdem ist er ein symbol für den "stein der weisen", der ja auch in meiner "vision" vorkam. ob der "stein der weisen" gleichbedeutend mit dem weltenei, der schöpfung der "großen göttin" eurynome ist, weiss ich nicht. aber das die schechina hängt da auch mit drin (jedenfalls, nach isaak luria:

In der lurianischen Darstellung eines aus Sephiroth bestehenden Urbildes des Menschen (Adam Kadmon) geht aus der letzten Sephirah die untere Welt hervor. Diese Sephirah wird Schechinah genannt (auch Malchuth, was Königreich oder Herrlichkeit bedeutet). Funken der Schechinah, also göttliche Funken, sind bei der Schöpfung in die Welt gefallen. Dabei wird die Schechinah der weiblichen Sphäre zugeordnet und als ergänzende, weibliche Dimension Gottes begriffen, was sich bspw. im Bild der Braut äußert.

so wie eurynome die braut des ophion ist. und ich ja von malkuth nach yesod unterwegs war, eigentlich. ich bin fasziniert!

anmerkung:

nein, ich glaube nicht, das das universum von einer schlange und der großen göttin gezeugt wurden. was diese anscheinend in meinem kopf vorhandenen archetypen mir unbewusst sagen wollen, daran rätsele ich noch.

noch einer, angebilch von JUNG:

"Mit dem Archetypus der Anima betreten wir das Reich der Götter beziehungsweise das Gebiet, welches sich die Metaphysik reserviert hat. Alles, was die Anima berührt, wird numinos, das heißt unbedingt, gefährlich, tabuiert, magisch. Sie ist die Schlange im Paradies des harmlosen Menschen voll guter Vorsätze und Absichten."

nach yesod!

von malkuth nach yesod führt ein tor, an dessen ecken die vier winde angebracht sind. der pfad führt in eine sternglänzende nacht, im hintergrung die galaxien, in welchen sich gerade die eemente bilden. mitten auf dem weg liegt eine schlafende frau auf einem stein, eine schlange liegt zusammengerollt zu ihren füßen. ich bereise die karte "das universum".

langsam bilden sich risse in dem schwarzen boden, auf dem ich stehe, und in dem sich die sterne spiegeln. die schlange erwacht.

"ah, sieh, so beginnt es" spricht die schlange
"wer bist du?" erwiedere ich
"der ouroboros, der anfang, das ende des kreises. die grenze. das, was sich selbst verschlingt"
"und sie?"
"die shechina - das ewige, der glanz"
"der stein?"
"das ist DER stein. der stein der weisen. das, was chi und li sind, materie und form, erscheinung und sein"
"sie schläft?"
"ja - das ist der anfang! sie ist ewig, ich bin die veränderung. ich vernichte mich selbst, ich häute mich beständig. was wir in der welt an ewigem erkennen ist SIE, was sich verändert bin ich. sie ist ideale form, ich veränderliche. sie ist der ewige ozean, ich ebbe und flut"

so, in etwa, war mein gespräch mit der schlange. vielleicht nicht ganz wortwörtlich, aber ich denke, die wichtigsten elemente hab´ ich. hoffentlich ist mir nichts entgangen.

so, wird wohl dauern, bis ich dazu was zusammengesucht hab`

Samstag, 22. Dezember 2007

Der Mond II

In der Tarot - Karte "der Mond" scheinen sich, aus meiner verqueren Psyche heraus, zwei Damen zu befinden. Einmal die von den Illuminaten eingesperte "Apfelfrau" (Eva, Persephone, Inanna, Iduna, Venus, was-weiss-ich denn), die ich hier als Rosettis "Venus" abbilde:
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und, andereseits, Noumenophia, die Numinose Schlange, dargestellt von John Colliers "Lilith":










Für meine Psyche, welche sich eigentlich nicht mit irgendwelchen Dilemmata dieser Art auseinandersetzt, ist das schon recht seltsam. Aber vielleicht gerade deswegen: "Der Mond" im Tarot ist ja eine Karte, welche schwer Unterbewusstsein - Lastig ist. Warum ich unterbewusst anscheinend solch Wirre "Heilige&Hexe" - Konflikte austrage, ist mir schleierhaft. Intellektuell halte ich den Dualismus an sich (der platonische, sie Beitrag "GUT&BÖSE") für ein zu grobes Kategorisierungsschema des Menschen (das wäre wie ein Schrank mit nur zwei Schubladen). Warum macht mein Unterbewusstes sowas?

Und, was haben die Illuminaten damit zu tun?

Ich habe allerdings eine (noch sehr okkulte) Theorie: Die 17 war noch gar nicht der Mond, sondern hatte eher etwas Stern-artiges (stern - astrum -astrales), daher auch der Apfel - mit dem sternförmigen Gehäuse - und die 17, die Nummer der "Stern-Karte"

Donnerstag, 20. Dezember 2007

tarot - mond und illuminaten - äpfel

ich stand am eingang zur tarot - karte "der mond" aus dem crowley - tarot. langsam windet sich ein weg den hügel hinauf, am ende des weges eine verfallene burg mit pentagonalem umris.

die illuminaten hatten hier ihre ultimative waffe versteckt. langsam schlich ich durch die burg, bis ich an der rückwand eines kamins eine schmiedeeiserne 17 fand. hier musste es sein, was immer es war. mach einiger zeit konnte ich die rückwand öffnen, und kroch in eine kleine kammer. aufgebahrt in einem glassarg lag eine frau. ich öffnete den sarg, und sie erwachte.

sie erzählte mir, sie sei schneewittchen, eva, diskordia, persephone.
sie danke mir für ihre befreiung.
sie erzählte mir, äpfel seinen schon immer das eigentliche problem gewesen, das einzige, womit man die "femme fatale" besiegen konnte.

seltsam, nicht? das ganze ist eine art traum, den ich bei dem versuch hatte, die tarotkarte "der mond" im crowley - deck zu "bereisen". der mond ist das achtzehne arkana des kartensets (was ich nicht wusste), nummer 17 ist "der stern" - und gleichzeitig die anzahl der buchstaben in "novo ordo seclorum", die "neue folge der zeitalter" auf dem verschworenen illuminaten-dollarschein.

bis ich herausgefunden habe, ob (und welche) bedeutung das alles für mich hat, gerade der bezug auf "malkuth" ->"netzach" im baum des lebens, ist mir noch schleierhaft.....

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