Der Tod
wenn man nicht schlafen kann, sollte man reisen. nach meiner ja eher erfolglosen reise in die "teufel" - karte des tarot hatte ich mir den "tod" vorgenommen, im crowley-tarot als schwarzes skelett dargestellt, welches dabei ist, eine art takelage mit seiner sense zu durchtrennen.
als ich die karte, eine art wüstenlandschaft, betrat, sprang mich eher dieser tod an:

By WirrLicht
nachde ich ihm erklärte, das ich keineswegs vorhabe, ihm etwas zu tun, sondern ich mich nur unterhalten wolle, erklärte er mir, er sei menschen gegenüber immer misstrauisch - immer wieder versuchten menschen, gegen ihn vorzugehen. was natürlich völlig unsinnig sei, er wolle ja nur unser bestes, im großen und ganzen. dann zeigte er mir den "baum der menschen":
der baum ist ein großes gestrüpp, irgendwie fraktal, der mitten in der wüste wächst. er blüht an allen möglichen stellen in den verschiedensten farben, ist aber auch irgendwie unheimlich. in etwa so, wie wenn H.R.Giger versuchen würde, einen englischen garten zu malen, oder einen rosenbusch.
Tod erklärte, er müsse ja schliesslich darauf achten, das der "baum der menschen" gut wachse. einige äste musse man daher immer entfernen, wie bei einem bonsai. größere äste lege er zum trocknen in die wüste.
"komm, wir gehen geschichtsknochen suchen", sprach er zu mir.
"geschichtsknochen?"
"na ja, größere, dickere äste, die ich abschneiden musste, den zweiten weltkrieg oder die französische revolution, beispielsweise. schau, da hinten, der große, bleiche stock, der immernoch amerika abstützt, das ist die französische revolution. ich schneide äste ab, wenn sie zu viel platz einnehmen. und hebe sie auf, um andere äste zu stützen - das hast du bestimmt schon mal bei apfelbäumen gesehen"
"und was ist mit den pyramiden? wo kommen die her?" - ich hatte beim knochensuchen pyramiden hinter einer düne gesehen.
"ich weiss nicht - manchmal, wenn ich einen ast zu lange nicht abschneide, tauchen hier diese gebäude auf. es gibt auch maja-pyramiden, das taj mahal.... große begräbnisstätten. aber ich gehe nie dorthin, ich muss den baum schneiden und giessen"
ich gehe also zu den pyramiden, alte ägypter sitzen davor, mit leeren augen und leeren essensschalen. sie starren apathisch ins die landschaft, bemerken mich kaum, obwohl ich viel mehr (oder weniger? ich weiss nicht, die ägypter sind irgendwie "unscharf") substanz habe. mir kommt es so vor, als würden sie sich langweilen....einer bietet mir einen apfel an. aber er hat schlangenaugen - ich lehne ab, man speisst nicht in der unterwelt.
als ich die karte, eine art wüstenlandschaft, betrat, sprang mich eher dieser tod an:

By WirrLicht
nachde ich ihm erklärte, das ich keineswegs vorhabe, ihm etwas zu tun, sondern ich mich nur unterhalten wolle, erklärte er mir, er sei menschen gegenüber immer misstrauisch - immer wieder versuchten menschen, gegen ihn vorzugehen. was natürlich völlig unsinnig sei, er wolle ja nur unser bestes, im großen und ganzen. dann zeigte er mir den "baum der menschen":
der baum ist ein großes gestrüpp, irgendwie fraktal, der mitten in der wüste wächst. er blüht an allen möglichen stellen in den verschiedensten farben, ist aber auch irgendwie unheimlich. in etwa so, wie wenn H.R.Giger versuchen würde, einen englischen garten zu malen, oder einen rosenbusch.
Tod erklärte, er müsse ja schliesslich darauf achten, das der "baum der menschen" gut wachse. einige äste musse man daher immer entfernen, wie bei einem bonsai. größere äste lege er zum trocknen in die wüste.
"komm, wir gehen geschichtsknochen suchen", sprach er zu mir.
"geschichtsknochen?"
"na ja, größere, dickere äste, die ich abschneiden musste, den zweiten weltkrieg oder die französische revolution, beispielsweise. schau, da hinten, der große, bleiche stock, der immernoch amerika abstützt, das ist die französische revolution. ich schneide äste ab, wenn sie zu viel platz einnehmen. und hebe sie auf, um andere äste zu stützen - das hast du bestimmt schon mal bei apfelbäumen gesehen"
"und was ist mit den pyramiden? wo kommen die her?" - ich hatte beim knochensuchen pyramiden hinter einer düne gesehen.
"ich weiss nicht - manchmal, wenn ich einen ast zu lange nicht abschneide, tauchen hier diese gebäude auf. es gibt auch maja-pyramiden, das taj mahal.... große begräbnisstätten. aber ich gehe nie dorthin, ich muss den baum schneiden und giessen"
ich gehe also zu den pyramiden, alte ägypter sitzen davor, mit leeren augen und leeren essensschalen. sie starren apathisch ins die landschaft, bemerken mich kaum, obwohl ich viel mehr (oder weniger? ich weiss nicht, die ägypter sind irgendwie "unscharf") substanz habe. mir kommt es so vor, als würden sie sich langweilen....einer bietet mir einen apfel an. aber er hat schlangenaugen - ich lehne ab, man speisst nicht in der unterwelt.
Wirr-Licht - 22. Okt, 10:37





