wahrheit 3: können "objektiv falsche" annahmen nützen?
das ist mal eine frage.
das dinge, von denen ich nicht sagen kann, ob sie "richtig oder falsch" sind, einen positiven effekt haben können, ist unbestritten, denke ich - sagen wir, homöopathie, oder religion: wissenschaftlich unerwiesen, aber anscheinend funktionierend. aber "unwahres"?
gerade habe ich bemerkt, das ich zwischen "wahr und unwahr" und nicht zwischen "richtig und falsch" unterscheiden muss. richtig ist, was seinen zweck erfüllt. das ist aber nichts "wahres" im sinne der philosophie. es ist beispielsweise richtig, zum gießen wasser zu benutzen. das wort "wahr" oder "wahrheit" hat in einem solchen satz nichts verloren. es ist nicht "wahr/unwahr, zum gießen wasser zu verwenden". wahr kann allerdings der satz "ich giesse richtigerweise mit wasser" sein. ist ein semantisches problem, das ganze. "das einzig wahre zum giessen ist wasser". so, nun hab´ ich mich selbst verwirrt. hier spielen mir anscheinend bedeutungsebenen von worten einen streich.
muss ich mal drüber nachdenken, über den "nutzen des falschen/unwahren". ich stelle es mir schwer vor, mit einem "falschen" medikament zu heilen, sagen wir, ich gebe antibiotika bei kopfschmerzen. aber mit einem "unwahren", wie einem placebo, ist das schon möglich. semantik, semantik.
das dinge, von denen ich nicht sagen kann, ob sie "richtig oder falsch" sind, einen positiven effekt haben können, ist unbestritten, denke ich - sagen wir, homöopathie, oder religion: wissenschaftlich unerwiesen, aber anscheinend funktionierend. aber "unwahres"?
gerade habe ich bemerkt, das ich zwischen "wahr und unwahr" und nicht zwischen "richtig und falsch" unterscheiden muss. richtig ist, was seinen zweck erfüllt. das ist aber nichts "wahres" im sinne der philosophie. es ist beispielsweise richtig, zum gießen wasser zu benutzen. das wort "wahr" oder "wahrheit" hat in einem solchen satz nichts verloren. es ist nicht "wahr/unwahr, zum gießen wasser zu verwenden". wahr kann allerdings der satz "ich giesse richtigerweise mit wasser" sein. ist ein semantisches problem, das ganze. "das einzig wahre zum giessen ist wasser". so, nun hab´ ich mich selbst verwirrt. hier spielen mir anscheinend bedeutungsebenen von worten einen streich.
muss ich mal drüber nachdenken, über den "nutzen des falschen/unwahren". ich stelle es mir schwer vor, mit einem "falschen" medikament zu heilen, sagen wir, ich gebe antibiotika bei kopfschmerzen. aber mit einem "unwahren", wie einem placebo, ist das schon möglich. semantik, semantik.
Wirr-Licht - 2. Jun, 09:08


Glauben an den Osterhasen?
Meine Nichte ist trotzdem viel glücklicher mit dem unwahren "Wissen", es wäre der Osterhase gewesen. Sofern die Aufklärung dann irgendwann halbwegs sanft passiert, entsteht auch kein Trauma.
Unwahres, das hilft. Oder zumindest bereichert.
richtig
auch wenn der osterhasenglaube nicht "wahr" ist, ist er doch evtl. "richtig" :)