Un-Lust
nochmal zu epikur:
"Die höchstgrenze der freude liegt da, wo alles schmerzende beseitigt ist. denn wo freude ist, da gibt es, solange sie dauert, weder schmerz noch trübsal, nöch beides zusammen"
im zusammenhang mit dual/polar und meiner meinung, das schmerz und freude eben kein paar wie eine positive und eine negative ladung sind, sondern eben "dual" - freude bezeichnet eben nicht die abwesenheit von schmerz, wie epikur das zu sehen scheint. klar, relativ zu "schmerz" ist "kein schmerz" schon ein grund zur freude - aber eben nicht nur. freude geht darüber hinaus, sowie "schmerz" über "freudlosigkeit" hinausgeht.
- die epikur-textausgabe, die ich hier gerade liegen habe, verwendet "freude" anstelle von "lust" -
und, gerade wenn man "lust" anstelle der "freude"-übersetzung verwendet, so soll es auch leute geben, die lust am schmerz haben, was ja nach epikur völliger humbug wäre. naja, ob das dann noch einem natürlichen streben entspricht, stelle ich mal dahin. war es nich freud, der auch schon von "eros" und "thanatos" geredet hat? es sind doch irgendwie immer die selben wahrheiten.
nun, gehen wir mal davon aus, epikur würde es nach "ataraxie" verlangen, also seelenfrieden, schmerzfreiheit, ungerührtheit.
so wie Mr.Spock, der alte stoiker.
denn nur ausgehend davon, von ataraxie und (autonomie/autarkie) kann man sich in richtung eines "lustvollen" lebens weiterbewegen, und gelüste anstreben. hat man probleme, schmerzen, sorgen, so fällt ein lustvolles leben schwer. deswegen ist die ataraxie bei epikur eigentlich bedeutender als die hedone.
"Die höchstgrenze der freude liegt da, wo alles schmerzende beseitigt ist. denn wo freude ist, da gibt es, solange sie dauert, weder schmerz noch trübsal, nöch beides zusammen"
im zusammenhang mit dual/polar und meiner meinung, das schmerz und freude eben kein paar wie eine positive und eine negative ladung sind, sondern eben "dual" - freude bezeichnet eben nicht die abwesenheit von schmerz, wie epikur das zu sehen scheint. klar, relativ zu "schmerz" ist "kein schmerz" schon ein grund zur freude - aber eben nicht nur. freude geht darüber hinaus, sowie "schmerz" über "freudlosigkeit" hinausgeht.
- die epikur-textausgabe, die ich hier gerade liegen habe, verwendet "freude" anstelle von "lust" -
und, gerade wenn man "lust" anstelle der "freude"-übersetzung verwendet, so soll es auch leute geben, die lust am schmerz haben, was ja nach epikur völliger humbug wäre. naja, ob das dann noch einem natürlichen streben entspricht, stelle ich mal dahin. war es nich freud, der auch schon von "eros" und "thanatos" geredet hat? es sind doch irgendwie immer die selben wahrheiten.
nun, gehen wir mal davon aus, epikur würde es nach "ataraxie" verlangen, also seelenfrieden, schmerzfreiheit, ungerührtheit.
so wie Mr.Spock, der alte stoiker.
denn nur ausgehend davon, von ataraxie und (autonomie/autarkie) kann man sich in richtung eines "lustvollen" lebens weiterbewegen, und gelüste anstreben. hat man probleme, schmerzen, sorgen, so fällt ein lustvolles leben schwer. deswegen ist die ataraxie bei epikur eigentlich bedeutender als die hedone.
Wirr-Licht - 27. Feb, 09:34


die glücksforschung unserer tage sieht es wie du (und meinereine im übrigen auch) - glück ist nicht die abwesenheit von unglück.
in dem zusammenhang beschäftigt mich heute das unvereinbare zwiegespann tragödie / liebe. beim hausputz brüte ich mal noch bisschen drüber - vielleicht kommt ja handhabbares dabei rum.
gruß in den wirren lichttag!