Gut & Böse
Ich, als alter Philosoph und weiser Magier, habe noch nie wirklich an "das Gute" oder "das Böse" geglaubt, sondern daran, das jedes Gute ein latentes Böses enthält, und andersherum. So wie es im Symbol des TAO, dem Yin / Yang - Zeichen, dargestellt wird. Und trotzdem taucht die Gut vs. Böse frage immer wieder auf.
Ich denke, "Gut" und "Böse" sind ziemlich grobe Kategorien, die man nur in den extremsten Fällen anwenden sollte. Meistens sind es, wie in der griechischen Tragödie üblich, widerstreitende "gute" Prinzipien, die den tragischen Helden zu Fall bringen, Kohlberg´sche Dilemmata eben, die man philosophisch lösen muss.
Ich will das Problem von "gut" und "böse" an einem Beispiel diskutieren.
Nehmen wir an, es gibt Prinzipien, die im allgemeinen als "gut" angesehen werden:
Nur um drei als Beispiel zu nehmen (das dritte Ultima- Prinzip des "Mutes" habe ich nicht verwendet, das war zu umständlich zu konstruieren)
Wahrheit, Liebe, Treue.
Nun, alles das sind "prinzipiell" keine schlechten Ideale. Dennoch können sie widerstreiten:
Wahrheiten verschweigt man ab und zu, um Geliebte nicht zu verletzen.
Liebe und Treue sind der ewige Zwiespalt, in dem Paare stecken, wenn sie sich betrügen (oder auch nicht)
Treue und Wahrheit - verrät man einen guten Freund?
All das führt zu Entscheidungen, die von Menschen subjektiv als "gut" oder "böse" angesehen werden. Die Entscheidung ist etwas persönliches, etwas, das dem freien Willen unterliegt, sofern es ihn gibt. Aber ist das gut oder böse? Gäbe es nur die Kategorien „gut“ oder „böse“, in die Menschen ihre Problemlösungen einteilen könnten, wäre die Welt doch banal einfach........
Ich denke, "Gut" und "Böse" sind ziemlich grobe Kategorien, die man nur in den extremsten Fällen anwenden sollte. Meistens sind es, wie in der griechischen Tragödie üblich, widerstreitende "gute" Prinzipien, die den tragischen Helden zu Fall bringen, Kohlberg´sche Dilemmata eben, die man philosophisch lösen muss.
Ich will das Problem von "gut" und "böse" an einem Beispiel diskutieren.
Nehmen wir an, es gibt Prinzipien, die im allgemeinen als "gut" angesehen werden:
Nur um drei als Beispiel zu nehmen (das dritte Ultima- Prinzip des "Mutes" habe ich nicht verwendet, das war zu umständlich zu konstruieren)
Wahrheit, Liebe, Treue.
Nun, alles das sind "prinzipiell" keine schlechten Ideale. Dennoch können sie widerstreiten:
Wahrheiten verschweigt man ab und zu, um Geliebte nicht zu verletzen.
Liebe und Treue sind der ewige Zwiespalt, in dem Paare stecken, wenn sie sich betrügen (oder auch nicht)
Treue und Wahrheit - verrät man einen guten Freund?
All das führt zu Entscheidungen, die von Menschen subjektiv als "gut" oder "böse" angesehen werden. Die Entscheidung ist etwas persönliches, etwas, das dem freien Willen unterliegt, sofern es ihn gibt. Aber ist das gut oder böse? Gäbe es nur die Kategorien „gut“ oder „böse“, in die Menschen ihre Problemlösungen einteilen könnten, wäre die Welt doch banal einfach........
Wirr-Licht - 2. Dez, 10:24

