Zeit an und für sich
Ich bin in einem alten Philosophie - Schulbuch auf die Frage gestoßen:
„Was ist das Wesen der Zeit“
Das Wort Zeit bezeichnet im Alltag die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene und scheinbar kontinuierlich fortschreitende Ordnung im Auftreten von Ereignissen. Das menschliche Empfinden von Zeit ist von ihrem Vergehen geprägt, einem Phänomen, das sich bisher einer naturwissenschaftlichen Beschreibung entzieht und als Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend zur Zukunft hin wahrgenommen wird.
Das sagt Wikipedia. Ist das nun „wesentlich“?
Was bedeutet „kontinuierlich fortschreiten“ in diesem Fall?
Aber, ich mache mir erstmal eigene Gedanken.
Zum einen besteht „Zeit“ aus zwei Hälften:
Der „Vergangenheit“: Das ist der Bereich, den wir kennen, aber nicht manipulieren können.
Der „Zukunft“: Der Bereich, den wir manipulieren können, aber nicht kennen.
Insofern sind Vergangenheit und Zukunft praktisch gegenteile. Dazwischen, die Gegenwart, der „Augenblick“ ist das einzige, was für uns wirklich existiert - das, was gerade „da ist“. Wenn wir also das Eine nicht kontrollieren können, und das Andere nicht kennen, bleibt uns nur der „Moment“, das „hier und jetzt“ des Buddhismus oder des Tantra. Eine andere Möglichkeit ist die Erfahrung der „Zeitlosigkeit“ a la Eckhard, der ebenfalls analog die „Achtsamkeit“ predigt. Oder,das „Memento mori“ beziehungsweise das „Carpe diem“. Schon seltsam, das uns der Gedanke an den Tod dazu bringt, das Leben zu (be)achten. Sozusagen, epikureisch, wenn nicht gar hedonistisch zu werden.
Wir können uns also entweder „in den Moment stürzen“, oder versuchen, die Ewigkeit zu erfassen. Wieder landen wir in irrwitziger Spiritualität. Nun liegt es am Einzelnen, welchen Weg er wählt, den der Ewigkeit, den des Augenblicks. Methoden zu beiden Wegen gibt es wahrscheinlich Tausende.
Machen wir also einen Schritt zurück, versuchen wir „Zeit“ anders zu verstehen. Zum einen ist Zeit etwas, das kontinuierlich abzulaufen scheint: Wenn ich eine Kugel anstupse, kann ich von meiner Erfahrung her sagen, wann sie wo sein wird. Das kann ich daraus schließen, wo sie einmal war, und meistens treffe ich eine richtige Vorhersage. Die Zukunft ist also nicht völlig unbekannt. Wir können aus dem was „war“ schließen, was „sein wird“. Weil wir damit Erfahrungen gesammelt haben, und ähnliches (früher) mit ähnlichem (später) vergleichen. Wer also aus der Vergangenheit lernt, erhält Kontrolle über die Zukunft. Damit sind wir als Menschen schon sehr mächtig - wir können die Zukunft manipulieren, obwohl wir sie gar nicht kennen!
Schlussendlich gibt es nicht nur Kontinuität, sondern auch noch Periodizität. Auch spannend, eigentlich:
Wir kennen:
Die Vergangenheit - die schon verschwunden ist, aber aus der wir lernen können.
Und die Zukunft - die noch gar nicht da ist, aber von der wir eine grobe Idee haben.
Hier kommt uns ein eigentlich sehr mysteriöses Phänomen zu Hilfe: Eben das der Periodizität. Anscheinend wiederholen sich gewisse Abläufe, das Pendel einer Uhr, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Jahreszeiten. Wir können also damit (mittels der Wiederholung) etwas messen, was eigentlich „schon weg“ und „noch nicht da“ ist, die Zeit nämlich. Und da sagt man, wiederholungen seien langweilig!
Anmerkung - Rest folgt, ist aber, weil zukünftig, noch unbekannt :)
„Was ist das Wesen der Zeit“
Das Wort Zeit bezeichnet im Alltag die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene und scheinbar kontinuierlich fortschreitende Ordnung im Auftreten von Ereignissen. Das menschliche Empfinden von Zeit ist von ihrem Vergehen geprägt, einem Phänomen, das sich bisher einer naturwissenschaftlichen Beschreibung entzieht und als Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend zur Zukunft hin wahrgenommen wird.
Das sagt Wikipedia. Ist das nun „wesentlich“?
Was bedeutet „kontinuierlich fortschreiten“ in diesem Fall?
Aber, ich mache mir erstmal eigene Gedanken.
Zum einen besteht „Zeit“ aus zwei Hälften:
Der „Vergangenheit“: Das ist der Bereich, den wir kennen, aber nicht manipulieren können.
Der „Zukunft“: Der Bereich, den wir manipulieren können, aber nicht kennen.
Insofern sind Vergangenheit und Zukunft praktisch gegenteile. Dazwischen, die Gegenwart, der „Augenblick“ ist das einzige, was für uns wirklich existiert - das, was gerade „da ist“. Wenn wir also das Eine nicht kontrollieren können, und das Andere nicht kennen, bleibt uns nur der „Moment“, das „hier und jetzt“ des Buddhismus oder des Tantra. Eine andere Möglichkeit ist die Erfahrung der „Zeitlosigkeit“ a la Eckhard, der ebenfalls analog die „Achtsamkeit“ predigt. Oder,das „Memento mori“ beziehungsweise das „Carpe diem“. Schon seltsam, das uns der Gedanke an den Tod dazu bringt, das Leben zu (be)achten. Sozusagen, epikureisch, wenn nicht gar hedonistisch zu werden.
Wir können uns also entweder „in den Moment stürzen“, oder versuchen, die Ewigkeit zu erfassen. Wieder landen wir in irrwitziger Spiritualität. Nun liegt es am Einzelnen, welchen Weg er wählt, den der Ewigkeit, den des Augenblicks. Methoden zu beiden Wegen gibt es wahrscheinlich Tausende.
Machen wir also einen Schritt zurück, versuchen wir „Zeit“ anders zu verstehen. Zum einen ist Zeit etwas, das kontinuierlich abzulaufen scheint: Wenn ich eine Kugel anstupse, kann ich von meiner Erfahrung her sagen, wann sie wo sein wird. Das kann ich daraus schließen, wo sie einmal war, und meistens treffe ich eine richtige Vorhersage. Die Zukunft ist also nicht völlig unbekannt. Wir können aus dem was „war“ schließen, was „sein wird“. Weil wir damit Erfahrungen gesammelt haben, und ähnliches (früher) mit ähnlichem (später) vergleichen. Wer also aus der Vergangenheit lernt, erhält Kontrolle über die Zukunft. Damit sind wir als Menschen schon sehr mächtig - wir können die Zukunft manipulieren, obwohl wir sie gar nicht kennen!
Schlussendlich gibt es nicht nur Kontinuität, sondern auch noch Periodizität. Auch spannend, eigentlich:
Wir kennen:
Die Vergangenheit - die schon verschwunden ist, aber aus der wir lernen können.
Und die Zukunft - die noch gar nicht da ist, aber von der wir eine grobe Idee haben.
Hier kommt uns ein eigentlich sehr mysteriöses Phänomen zu Hilfe: Eben das der Periodizität. Anscheinend wiederholen sich gewisse Abläufe, das Pendel einer Uhr, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Jahreszeiten. Wir können also damit (mittels der Wiederholung) etwas messen, was eigentlich „schon weg“ und „noch nicht da“ ist, die Zeit nämlich. Und da sagt man, wiederholungen seien langweilig!
Anmerkung - Rest folgt, ist aber, weil zukünftig, noch unbekannt :)
Wirr-Licht - 8. Jul, 11:30

