immanenz, transzendenz
sind auch komplementäre, duale, nicht-polare begriffe.
als "immanenz" bezeichnet man, das etwas "innerhalb" bestimmter grenzen stattfindet, als "transzendenz" ein überschreiten dieser grenzen.
nehmen wir das größtmögliche ganze: die welt,die existenz, das "all". ein überschreiten der grenze dieses "ganzen" ist die "transzendenz", wie sie zum beispiel ein christlicher gott darstellt: gott ist nicht im "diesseits" sondern eigentlich im "jenseits", von meiner warte aus gesehen..... *bildchenmal....*
so jedenfalls stelle ich mir das katholische weltbild vor, irrungen&wirrungen nicht ausgeschlossen.
in meiner vorstellung existiert jedoch kein "jenseits" im katholischen sinne: entweder etwas existiert, dann ists "diesseitig", oder es existiert nicht. also, entweder gibt es geister, dann sind sie existente geister und spuken in alten gemäuern, oder es gibt einfach keine.
das bedeutet nicht automatisch, das es keine sogenannten "spirituellen phänomene" oder nichts "göttliches" gäbe - nur gehört das göttliche, oder das spirituelle eben nicht in ein jenseits, sondern ist konkret-innerweltlich, dazugehörig. es gibt keine "grenze" zwischen "diesseits" und "jenseits", allerhöchstens in meiner vorstellung. ich bin im "hier&jetzt", so spirituell ich auch sein mag. und das "göttliche" ist auch im "hier und jetzt". deswegen ist ein übergangsphänomen (jesus mit den übergangsphänomenen unbefleckter empfängnis und aufstieg in den himmel) auch, in meinem weltbild, unnötig - dionysos, sofern existent, ist HIER. und wenn er nur in meinem kopf existiert, so existiert er HIER in meinem kopf.
aber, als alter agnostiker muss ich auch zugeben, das ich nicht weiss, ob es nicht vielleicht doch etwas "jenseitiges" gibt. nur offenbart es sich mir nicht als jenseitiges - was es ja auch nicht kann, den offenbarungen müssen ja "hier" stattfinden. eine marienerscheinung findet ja auch in lourdes statt.
außer ich lande im jenseits, und da steht dann jesus und sagt "hi, wirrlicht - das hättest du nicht gedacht, was?"
oder, um es mal esoterischer auszudrücken: eine art astralebene, geister, magie gehören, sofern existent, in meiner weltsicht nicht zum "jenseits" sondern zum "diesseits". sind "immanent", nicht "transzendent".
demnach hat der katholische glaube seine berechtigung daher, das zwischen mir und dem göttlichen eine art "grenze" verläuft, also diesseitiges von jenseitigem getrennt ist. wozu man nichts sagen kann - niemand ist je an eine nachweisbare grenze gestoßen, die grenze kann man beliebig festsetzen. wo, GENAU, ist die grenze zwischen meinem geist und meinem körper? gibt es eine?
postscriptum: dieser beitrag anwortet auf den hier, ist ausnahmsweise nur bedingt durchdacht, und mag daher fehlerhaft sein, vor allem, was mein verständnis eines katholischen gottes angeht. ausserdem stellt er meine persönliche sicht da, beansprucht also keinerlei allgemeingültigkeit, und vor allem möchte ich niemandem meine sicht der dinge aufdrücken - im gegenteil, ich fände es schön, wenn andere sich ihre eigenen gedanken zu transzendenz und immanenz machen würden.
ach ja - auch dazugehörig, irgendwie:
innen vs außen
silvia & pi
als "immanenz" bezeichnet man, das etwas "innerhalb" bestimmter grenzen stattfindet, als "transzendenz" ein überschreiten dieser grenzen.
nehmen wir das größtmögliche ganze: die welt,die existenz, das "all". ein überschreiten der grenze dieses "ganzen" ist die "transzendenz", wie sie zum beispiel ein christlicher gott darstellt: gott ist nicht im "diesseits" sondern eigentlich im "jenseits", von meiner warte aus gesehen..... *bildchenmal....*
katholische welt
demnach sind ich und der heilige geist (also, scheckina sozusagen) immanent, gott und das jenseits "transzendent", während jesus und die heiligen sozusagen eine brücke zwischen uns und der katholisch-jenseitigen welt darstellen.so jedenfalls stelle ich mir das katholische weltbild vor, irrungen&wirrungen nicht ausgeschlossen.
in meiner vorstellung existiert jedoch kein "jenseits" im katholischen sinne: entweder etwas existiert, dann ists "diesseitig", oder es existiert nicht. also, entweder gibt es geister, dann sind sie existente geister und spuken in alten gemäuern, oder es gibt einfach keine.
das bedeutet nicht automatisch, das es keine sogenannten "spirituellen phänomene" oder nichts "göttliches" gäbe - nur gehört das göttliche, oder das spirituelle eben nicht in ein jenseits, sondern ist konkret-innerweltlich, dazugehörig. es gibt keine "grenze" zwischen "diesseits" und "jenseits", allerhöchstens in meiner vorstellung. ich bin im "hier&jetzt", so spirituell ich auch sein mag. und das "göttliche" ist auch im "hier und jetzt". deswegen ist ein übergangsphänomen (jesus mit den übergangsphänomenen unbefleckter empfängnis und aufstieg in den himmel) auch, in meinem weltbild, unnötig - dionysos, sofern existent, ist HIER. und wenn er nur in meinem kopf existiert, so existiert er HIER in meinem kopf.
aber, als alter agnostiker muss ich auch zugeben, das ich nicht weiss, ob es nicht vielleicht doch etwas "jenseitiges" gibt. nur offenbart es sich mir nicht als jenseitiges - was es ja auch nicht kann, den offenbarungen müssen ja "hier" stattfinden. eine marienerscheinung findet ja auch in lourdes statt.
außer ich lande im jenseits, und da steht dann jesus und sagt "hi, wirrlicht - das hättest du nicht gedacht, was?"
oder, um es mal esoterischer auszudrücken: eine art astralebene, geister, magie gehören, sofern existent, in meiner weltsicht nicht zum "jenseits" sondern zum "diesseits". sind "immanent", nicht "transzendent".
demnach hat der katholische glaube seine berechtigung daher, das zwischen mir und dem göttlichen eine art "grenze" verläuft, also diesseitiges von jenseitigem getrennt ist. wozu man nichts sagen kann - niemand ist je an eine nachweisbare grenze gestoßen, die grenze kann man beliebig festsetzen. wo, GENAU, ist die grenze zwischen meinem geist und meinem körper? gibt es eine?
postscriptum: dieser beitrag anwortet auf den hier, ist ausnahmsweise nur bedingt durchdacht, und mag daher fehlerhaft sein, vor allem, was mein verständnis eines katholischen gottes angeht. ausserdem stellt er meine persönliche sicht da, beansprucht also keinerlei allgemeingültigkeit, und vor allem möchte ich niemandem meine sicht der dinge aufdrücken - im gegenteil, ich fände es schön, wenn andere sich ihre eigenen gedanken zu transzendenz und immanenz machen würden.
ach ja - auch dazugehörig, irgendwie:
innen vs außen
silvia & pi
Wirr-Licht - 6. Jul, 10:56

