Stern

Tarot – „Der Stern“
Ich stehe am Rande meiner Treppe nach oben, aber meine Gedanken sind durch Gequatsche in meinem Kopf verwirrt. Es ist das übliche – die schwachsinnigen Gedanken, die einem ab-und-zu die Laune am Meditieren verderben. Inzwischen bin ich ja soweit, das ich solche Sachen mittels Visualisieren eines „bannenden Pentagrammzuges“ eben bannen kann. Klarheit tritt ein, ich bin wieder auf mich fokussiert. Langsam steige ich die Treppe hinauf, und will meine übliche Runde bei den Elementaltären drehen. Seltsamerweise ist alles um mich herum weder Tag noch Nacht, sondern eine graue Morgendämmerung. Muss wohl ein Mittschleppsel aus der Realwelt sein. Denke ich mir. Ich beginne also meine Runde zu drehen, und mich auf die „Stern“-Karte zu konzentrieren, sie mir ins Gedächtnis zu rufen.
Irgendwann stelle ich fest, das ausnahmsweise ich mal nicht ein Beobachter des Kartenszenarios bin, also jemand, der in die Karte „eintritt“, sondern der „Stern“ selbst – eine art leuchtende Frau. Was mich ziemlich überrascht, ich war, glaube ich, weder in Träumen noch in Trancen jemals eine Frau.
Ich schwebe durch das Universum, rühre mit meinen Fingern in den Sternen, so das Spiralgalaxien entstehen. Forme andere zu Kugelwolken, lasse Sterne wie Seifenblasen als Supernovae zerplatzen. Dann falle ich zurück.
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Noumenophia, die Frau mit der Schlange ist da. Sie beobachtet mich, ich fühle mich irgendwie sexuell-physisch bedroht und gleichzeitg erregt.
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Ich irre durch Hausgänge, ein Haus auf einem Berg. Es ist die Burg, in der ich bei der „Mond“ - Reise, damals als ich selbst, war. Es wird kalt. Ich weiß, irgendwo ist der Kamin, und ich kann mich hinter ihm, in der Tür mit der 17, verstecken.
Ich finde das Kaminzimmer, es ist immer noch kalt. Holzscheite liegen herum, ich weiß, ich könnte sie mit dem Sternenfeuer entzünden - das würde jedoch die ganze Burg zerstören. Die Holzscheite sind schwer, und ich bin nicht wirklich materiell, sondern kann die Scheite kaum fassen mit meinen Geisterfingern. Ich kann sie auch nicht im Kamin entzünden – dann kann ich mich ja nicht mehr hinter der Klappe verstecken. Ausserdem könnte man das Feuer und den Rauch sehen.
Dann irgendwann, falle ich zurück in mein Bett.
Wirr-Licht - 2. Mrz, 10:10

